KI im Redaktionsalltag – Chancen, Grenzen und praktische Einsatzmöglichkeiten
- 16. März
- 2 Min. Lesezeit
KI im Redaktionsalltag wird für viele Unternehmen immer relevanter. Generative KI unterstützt inzwischen zahlreiche Aufgaben rund um Content, Dokumentation und Informationsmanagement. Studien zeigen: Rund 79 % der befragten Medienunternehmen sehen KI als wichtigen Faktor für die zukünftige Redaktionsarbeit.
Auch in der technischen Redaktion und in Unternehmen entstehen neue Möglichkeiten.
KI kann Inhalte schneller erstellen, Prozesse automatisieren und Teams entlasten. Gleichzeitig müssen Unternehmen klare Strategien entwickeln. Nur so lässt sich KI sinnvoll und verantwortungsvoll einsetzen.

Warum KI im Redaktionsalltag wichtig wird
Digitale Inhalte wachsen in fast allen Unternehmen schnell. Dokumentation, Produktinformationen und Marketinginhalte müssen regelmäßig aktualisiert werden.
KI kann hier unterstützen.
schnellere Content-Erstellung
automatisierte Textbearbeitung
Unterstützung bei Recherche und Strukturierung
Viele Redaktionen nutzen KI deshalb als Assistenzsystem. Die Technologie übernimmt Routineaufgaben. Redakteur:innen gewinnen dadurch mehr Zeit für konzeptionelle und kreative Arbeit.
Wie KI Ihre Redaktion konkret unterstützen kann
In der Praxis nutzen Redaktionen KI vor allem als Assistenzsystem. Typische Einsatzbereiche sind zum Beispiel:
Texterstellung und Bearbeitung
KI hilft beim Schreiben, Strukturieren und Überarbeiten von Texten. Redakteur:innen können Entwürfe schneller erstellen und Inhalte effizienter anpassen. Dabei kann die KI die Vorarbeit leisten oder parallel als eine Art Copilot die Arbeit in Echtzeit bewerten und zum Beispiel Terminologiearbeit übernehmen.
Recherche und Analyse
KI unterstützt bei der Informationssuche und bei der Zusammenfassung großer Datenmengen. Mittlerweile ein klassischer Anwendungsfall. Aber gerade in einer Redaktion, in der viele Informationen gesammelt, strukturiert und verwaltet werden müssen, kann die KI ein echter Gamechanger sein.
Maschinelles Übersetzen
Die Stärke der KI liegt aktuell ganz klar in der Textbe- und -verarbeitung. Auch das maschinelle Übersetzen hat in den vergangenen Jahren durch den Einsatz von KI einen enormen Qualitätssprung hingelegt. So können maschinell übersetzte Texte in vielen Bereichen bereits klassische Übersetzer ablösen und Kosten senken.
Herausforderungen
Trotz der vielen Chancen stehen Unternehmen auch vor Herausforderungen. Wesentlich sind dabei die Themen Datenschutz, Urheberrecht, der AI-Act der europäischen Union und die Qualitätskontrolle von KI-Ergebnissen.
Wir bei klargestellt haben uns klare Richtlinien auferlegt, wie wir KI nutzen, wie wir mit Inhalten aus der KI umgehen und diese weiterverarbeiten.
Zudem setzen wir darauf, eigene KI-Modelle lokal zu hosten und auf unsere speziellen Anforderungen zu trainieren. So erhalten Sie zum Beispiel in codo künftig einen KI-Assistenten, der lokal in Deutschland entwickelt und gehostet wurde, speziell für die Technische Redaktion und die Arbeit in Redaktionssystemen trainiert wurde Sie in Ihrer täglichen Arbeit unterstützt. So denken wir bei klargestellt künstliche Intelligenz.
Der Einsatz von KI funktioniert am besten mit einer klaren Strategie. Wichtige Schritte sind zum Beispiel:
klare Ziele für den KI-Einsatz definieren
geeignete Tools auswählen
Verantwortlichkeiten im Unternehmen festlegen
Mitarbeitende schulen
Qualitätssicherung etablieren

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